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Fred Thieler

Biografie

1916geboren in Königsberg
1937-39Medizinstudium; Arbeitsdienst und Wehrdienst
1941Studienverbot
1946-50Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Carl Caspar; Mitglied der Gruppe „ZEN 49“
1951Aufenthalte in Holland
1951-53Aufenthalte in Paris; Studium im Atelier „17“ bei Stanley William Hayter; Kontakt zu Hartung, Poliakoff und Soulages
1953-1959lebt in München; wird Mitglied der „Neuen Gruppe München“ und des Deutschen Künstlerbundes
1959Berufung als Professor an die Hochschule für Bildende Künste, Berlin; Beteiligung an der documenta II
1964documenta III, Kassel
1965-66Wandgestaltung und 14 Kreuzwegstationen in der Heilig-Geist-Kirche, Emmerich
1967Beteiligung an der Weltausstellung in Montreal, deutscher Pavillon
1972-73Gastprofessur am College of Art and Design, Minneapolis, USA
1978Mitglied der Akademie der Künste, Berlin und der „Neuen Darmstädter Sezession“
1979Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste, Paris (1979-84 Vizepräsident, ab 1984 Ehrenpräsident)
1980-83Vizepräsident der Akademie der Künste, Berlin
1981Emeritierung als Professor der Hochschule der Künste, Berlin
1986anlässlich seines 70. Geburtstages große Retrospektiven in der Akademie der Künste, Berlin und in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums, Saarbrücken; lebt zeitweise in Radegast an der Elbe
1989Auftrag für Deckengemälde „Nachthimmel“ im Residenztheater, München
1991Stiftung des Fred-Thieler-Preises für Malerei, ein Kunstpreis für junge Künstler
1999gestorben in Berlin

Preise und Stipendien

1988Harry Graf Kessler-Preis des Deutschen Künstlerbundes
1985Lovis-Corinth-Preises, Regensburg
1984Bundesverdienstkreuz 1. Klasse