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Wolfgang Petrick im WAI Woods Art Institute

Mit der Ausstellung im WAI Woods Art Institute in Wentorf bei Hamburg wird zum ersten Mal der Versuch einer großangelegten Retrospektive des Werks von Wolfgang Petrick unternommen. Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Druck, Objekt, Skulptur und Installation aus über sechs Jahrzehnten Schaffenszeit des Künstlers, von den späten 1950iger Jahren bis heute. (8. Mai bis Dezember 2022).

Wolfgang Petrick, Ein langer Grüner, 1966

Daniel Poller in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland

Die Bundeskunsthalle zeigt regelmäßig Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung des Bundes. Die Ausstellung „Identität nicht nachgewiesen – Neuerwerbungen der Sammlung des Bundes“ präsentiert eine Auswahl von etwa 170 Arbeiten, die innerhalb der fünfjährigen Tätigkeit (2017–2021) von der Fachkommission angekauft worden sind sowie Werke, die mit Mitteln von NEUSTART KULTUR (2020–2021) von einer erweiterten Kommission erworben wurden. Dazu gehören sieben Fotografien aus der Serie „Endgültige Fassung der Beschlussvorlage“, 2020, von Daniel Poller. (7. Mai – 3. Oktober 2022)

Daniel Poller, EFdB, 2020

Peer Boehm im Willy-Brandt-Haus Berlin

Der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses präsentiert die Ausstellung „Tauziehen: Peer Boehm. Malerei und Zeichnung“. Peer Boehm spielt in seinen Arbeiten mit der Wahrnehmung von Wirklichkeit und der Erinnerung an Gesehenes sowie Erlebtes. Die Vorlagen für seine Bilder sind Fotografien sowohl von bekannten Momenten der Zeitgeschichte als auch von Alltagssituationen. Am Computer bearbeitet und auf extreme Kontraste reduziert, entstehen Leerstellen und bizarre, auf den ersten Blick nicht erkennbare Formen. In der Projektion auf die Leinwand oder Papier erwachen die „historischen“, archivierten und ins kollektive Gedächtnis eingebrannten Aufnahmen so zu neuem Leben. (6. Mai – 28. Juli 2022, Künstlergespräch am 17. Juni um 18 Uhr)

Peer Boehm, Tauziehen, 2020

Daniel Poller in Wolfsburg

Unter dem Titel Viertel nach vor zeigt Junge Kunst e. V. die erste Einzelausstellung von Daniel Poller in einem deutschen Kunstverein. Die Ausstellung verschränkt die Medien Fotografie und Video in Verbindung mit einem skulpturalen Objekt zu einer raumgreifenden Installation. Ausgangspunkt der Arbeit ist Pollers langjährige Beschäftigung mit dem Geschehen um die Rekonstruktion der Garnisonkirche in Potsdam. (26. März – 3. Juni 2022)