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Gundula Schulze Eldowy im Bröhan-Museum und in der AdK, Berlin

Das Bröhan-Museum zeigt in „Berlin in einer Hundenacht. Gundula Schulze Eldowy“ den zwischen 1977 und 1990 in Ostberlin entstandenen Bilderzyklus erstmals komplett. Darin dokumentiert die Künstlerin einen Alltag, der im Widerspruch zu den häufig idealisierten Bildern der sozialistischen Gesellschaft steht und mit dem sie in der DDR aneckte. (20. Januar – 14. April 2024)

„Halt die Ohren steif! Gundula Schulze Eldowy und Robert Frank“ in der Akademie der Künste rekonstruiert Gundula Schulze Eldowys Werdegang von Ostberlin nach New York, von der Straight Photography zu einer poetischen Bildsprache, die sich in der Verschmelzung von Fotografie, Film, Malerei und Poesie zu einem künstlerischen Kosmos ausdrückt. (25. Januar – 1. April 2024)

Gundula Schulze Eldowy, o. T., Berlin 1982

Bettina von Arnim in der Neuen Nationalgalerie, Berlin

Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945-2000 zeigt Gemälde, Objekte, Fotografien und Videoarbeiten aus der Bundesrepublik und der DDR, Westeuropa und den USA sowie künstlerische Entwicklungen aus den ehemaligen sozialistischen Staaten. Zu sehen sind Werke des Informel, der US-amerikanischen Farbfeldmalerei, des Realismus der 1970er-Jahre, der Pop- und Minimal Art ebenso wie der Konzeptkunst. (18. November 2023 – 28. September 2025)

Bettina von Arnim, Optiman, 1969

Genni / Jenny Wiegmann-Mucchi in der Hamburger Kunsthalle

Mit rund 130 Exponaten – Reliefs, Skulpturen, Plastiken und Gemälden – von über 100 Künstlerinnen und Künstlern aus Europa und den USA nimmt die Ausstellung Herausragend! Das Relief von Rodin bis Taeuber-Arp die Ausprägungen des Reliefs von 1800 bis in die 1960er-Jahre in den Blick. Die Galerie Poll unterstützt die Ausstellung mit einem Holzrelief aus dem Nachlass der Künstlerin Genni / Jenny Wiegmann-Mucchi als Leihgabe. (13. Oktober 2023 – 25. Februar 2024)

Genni / Jenny Wiegmann-Mucchi, Akt mit wehendem Haar, 1920er

Kerbach, Stelzmann, Wagenbrett u. a. im Museum No Hero

Wer glaubt, dass in der DDR ausschließlich sozialrealistische Werke geschaffen wurden, wird in der Ausstellung „Die Überraschung – Ostdeutsche Künstler und Künstlerinnen vor und nach der Wende“ mit mehr als 60 Werken eines Besseren belehrt und von der kaleidoskopischen Vielfalt sowie der hohen handwerklichen Qualität der Kunst aus dem Osten Deutschlands überrascht.
(22. April 2023 – 7. April 2024)

Volker Stelzmann, Straße XX, 2011