{"id":41197,"date":"2025-03-05T12:59:58","date_gmt":"2025-03-05T11:59:58","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/galerie\/ausstellungen\/vorschau\/gerhard-taubert\/information\/"},"modified":"2025-05-28T17:48:39","modified_gmt":"2025-05-28T15:48:39","slug":"information","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/galerie\/ausstellungen\/archiv\/gerhard-taubert\/information\/","title":{"rendered":"Information"},"content":{"rendered":"\n<p>Zum Gallery Weekend stellt die Galerie Poll erstmals Bilder des 2012 im Alter von 84 Jahren verstorbenen D\u00fcsseldorfer Malers Gerhard Taubert vor. Zu sehen sind Arbeiten aus verschie-denen Schaffensphasen von 1960 bis 2000. In seinen Landschaften spannt Taubert den Bogen von detailliert ausgearbeiteten Baumgruppen und Olivenb\u00e4umen \u00fcber Weinberge und Lavendelfelder bis zur maximal m\u00f6glichen Abstraktion in Form von zwei farbigen Fl\u00e4chen \u2013 Erde und Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerhard Taubert hat seine Arbeiten aus einem intensiv betriebenen Naturstudium verschiedener Landstriche, deren Farben, rhythmischen Gliederungen, aber auch atmosph\u00e4rischen Stimmungen entwickelt. Dabei bildeten zuerst Skizzen in freier Natur, sp\u00e4ter Fotografien die Grundlage f\u00fcr seine Bildkompositionen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend seine Arbeiten anfangs in \u00d6ltechnik ausgef\u00fchrt sind, wechselt Taubert in den 1960er Jahren zur in den USA entwickelten Acrylfarbe. Die hohe Deckkraft dieser rasch trocknenden Farben kam der schnellen Arbeitsweise Tauberts sehr entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4umlichkeit der Bilder ist Tauberts Wahrnehmung der Welt geschuldet: Bei einem Unfall hatte er in seiner Kindheit die Sehkraft auf einem Auge verloren. Daraus entwickelt sich der charakteristische Bildaufbau streng nebeneinander gesetzter Fl\u00e4chen, in dem Farben die Hauptrolle \u00fcbernehmen. Der Maler n\u00e4hert sich seiner Umgebung zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, sein Blick schweift \u00fcber Felder, durch T\u00e4ler oder \u00fcber Berglandschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen speziellen Effekt erzielt er durch \u00dcberspannen der Leinwand mit Mullbinden, die dann pointillistisch mit unz\u00e4hligen Farbtupfen bemalt werden. Daraus ergibt sich das Zusammenspiel verschiedener Farben durch beide Malgr\u00fcnde hindurch. Die Farbigkeit seiner Bilder wird im Laufe der Jahre einfacher und strenger, durch den Einfluss des s\u00fcdlichen Lichts auch heiterer und leichter. Von 1987 bis 2012 hatte Taubert neben seinem D\u00fcsseldorfer Atelier auch ein Atelier in S\u00fcdfrankreich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gerhard Taubert <\/strong>(1928-2012) nahm von 1947 bis 1948 in seiner Geburtsstadt Altenburg privaten Malunterricht bei Prof. Burckhardt, nachdem er zuvor eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert hatte. 1948 gewann er bei einem Malwettbewerb der russischen Kommandantur den Maxim-Gorki-Preis. Dieses Stipendium nutzte Taubert, um im selben Jahr an der Hochschule f\u00fcr Baukunst und Bildende K\u00fcnste in Weimar bei Prof. Hoffmann-Lederer und Prof. Herbig ein Studium der Malerei aufzunehmen. Von 1950 bis 1952 setzte er sein Studium an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. Goller und Prof. Pankok fort. 1971 wurde Gerhard Taubert zu einer von Karl Ruhrberg kuratierten Einzelausstellung in der Hauptverwaltung der Stadtsparkasse D\u00fcsseldorf eingeladen. Diese Ausstellung bedeutete f\u00fcr ihn nach entbehrungsreichen Jahren den Durchbruch. Seine Werke befinden sich in privaten und \u00f6ffentlichen Sammlungen, darunter das Stadtmuseum D\u00fcsseldorf und die Sammlungen der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, und von IBM Deutschland, Stuttgart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Gallery Weekend stellt die Galerie Poll erstmals Bilder des 2012 im Alter von 84 Jahren verstorbenen D\u00fcsseldorfer Malers Gerhard Taubert vor. Zu sehen sind Arbeiten aus verschie-denen Schaffensphasen von 1960 bis 2000. 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