{"id":39576,"date":"2024-11-05T15:31:36","date_gmt":"2024-11-05T14:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/galerie\/ausstellungen\/vorschau\/thomas-lange\/information\/"},"modified":"2025-01-04T15:41:43","modified_gmt":"2025-01-04T14:41:43","slug":"information","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/galerie\/ausstellungen\/archiv\/thomas-lange\/information\/","title":{"rendered":"Information"},"content":{"rendered":"\n<p>Thomas Lange und die Galerie Poll verbindet eine lange gemeinsame Geschichte: 1981 fand die erste Einzelausstellung des Malers in der Galerie statt, weitere Einzel- und Gruppenausstellungen folgten. Mit \u201eGr\u00fc\u00dfe aus Italien\u201c stellen wir jetzt Bilder aus den vergangenen f\u00fcnf Jahren sowie eine Auswahl von Zeichnungen vor, die zwischen 2010 und 2019 auf Illustrierten- und Buchseiten entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Lange lebt seit Mitte der 1990er Jahre in Torre Alfina in Mittelitalien. Sein Atelier-Haus in Fornovecchino ist bis heute Ausgangspunkt f\u00fcr seine Entdeckung der Kultur der Etrusker, der Renaissance und des Barocks, die f\u00fcr ihn die M\u00f6glichkeit bietet, w\u00e4hrend des Alltagslebens der Vergangenheit zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von diesem Einflu\u00df sind auch seine neuen, stark farbigen und pastosen \u00d6l-Malereien gepr\u00e4gt. In thematischen Zyklen erforscht er Motive wie die Venus (Venere) oder die Heilige Jungfrau Maria (Vergine) in immer wieder neuen Variationen malerisch. Charakteristisch f\u00fcr seine Malerei ist der Aufbau Schicht um Schicht mit \u00dcbermalungen, Streichungen und \u00dcberlagerungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darstellung der menschlichen Figur steht im Zentrum seiner Besch\u00e4ftigung mit der christlichen Ikonographie und der Inspiration durch ber\u00fchmte Maler vergangener Jahrhunderte wie dem Florentiner Manieristen Jacopo da Pontormo. Neben kunsthistorischen Vorbildern gehen immer wieder auch Bilder aus Illustrierten und dem Internet, pers\u00f6nliche Fotografien und historisch und gesellschaftlich bedeutsame Geschehnisse sowie Portr\u00e4ts von Freunden und Bekannten in die Bilder von Thomas Lange ein. Von Interesse ist f\u00fcr ihn dabei die Dialektik zwischen Abstraktion und Gegenst\u00e4ndlichkeit sowie \u201eeine intensive Reflexion \u00fcber die Bedeutung der Bilder und den Akt des Malens selbst, der konsequent \u00fcber das Tun erfolgt, in der unaufh\u00f6rlichen, fieberhaften Suche nach dem malerischen Bild\u201c. (Davide Sarchioni)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Lange,<\/strong> geboren1957 in Berlin, studierte ab 1976 Malerei an der Hochschule der Bildenden K\u00fcnste in Berlin (HdK) bei Prof. Wolfgang Petrick und Prof. Herbert Kaufmann, bei dem er 1982 sein Studium als Meistersch\u00fcler abschlo\u00df. 1983 war Thomas Lange Stipendiat der Karl-Schmidt-Rottluff-Stiftung. 1986 lehrte er als Dozent an der Universit\u00e4t Marburg und 1988\/89 als Gastprofessor an der HdK Berlin. 2001 wurde Thomas Lange mit dem Primo Premio Suzzara, Mantua (Italien) ausgezeichnet. Seit 2004 gibt er Kurse an Sommerakademien, etwa in Bad Reichenhall und an der Akademie der sch\u00f6nen K\u00fcnste Kolbermoor. Arbeiten des K\u00fcnstlers befinden sich in bedeutenden privaten und \u00f6ffentlichen Sammlungen, darunter die Berlinische Galerie, die Sammlung zeitgen\u00f6ssischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, der Kunstpalast D\u00fcsseldorf, die Deutsche Bank, Frankfurt am Main, die Sammlung W\u00fcrth, K\u00fcnzelsau, die Fondazione Mudima, Mailand, die Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen, M\u00fcnchen, das Di\u00f6zesanmuseum St. Ulrich, Regensburg und das Museum am Dom, W\u00fcrzburg. Thomas Lange lebt und arbeitet in Torre Alfina (Italien) und Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas Lange und die Galerie Poll verbindet eine lange gemeinsame Geschichte: 1981 fand die erste Einzelausstellung des Malers in der Galerie statt, weitere Einzel- und Gruppenausstellungen folgten. 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