{"id":1645,"date":"2025-08-03T19:58:58","date_gmt":"2025-08-03T17:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/gesichter-aus-amerika\/"},"modified":"2025-08-03T21:43:51","modified_gmt":"2025-08-03T19:43:51","slug":"gesichter-aus-amerika","status":"publish","type":"ausstellung","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/gesichter-aus-amerika\/","title":{"rendered":"Gesichter aus Amerika"},"content":{"rendered":"<h4>Er\u00f6ffnung: Freitag, 12. Juni, 18-21 Uhr<\/h4>\n<p>Die Ausstellung kann nach Vereinbarung noch bis zum 1. August 2015 besichtigt werden.<\/p>\n<p>Was wahrhafte Portr\u00e4ts von \u201efacebook\u201c unterscheidet \u2013 die Begegnung von Angesicht zu Angesicht \u2013 das hat Ursula Kelm in den USA ins Bild gesetzt: Ihre \u201eGesichter aus Amerika\u201c entstanden bei mehreren Besuchen in den Jahren 2010 und 2014.<\/p>\n<p>\u201eGesichter aus Amerika\u201c ist die zweite Einzelausstellung der 1942 in Berlin geborenen Fotografin in der Galerie der Kunststiftung Poll. Wie bereits die Ausstellung \u201eAm Rand und in der Mitte. Berliner Gesichter\u201c im Jahr 2007 wird die Ausstellung von einem umfangreichen Katalog mit Texten von Enno Kaufhold und Jochen L. St\u00f6ckmann begleitet (POLLeditionen, 27 Euro w\u00e4hrend der Ausstellung, danach 30 Euro).<\/p>\n<p><!--more-->Die Schwarzwei\u00df-Aufnahmen zeigen Menschen an ihrem Arbeitsplatz, bei der Graduierten-Feier einer High School in Arkansas oder am Memorial Day in Tulsa\/Oklahoma. Stets begegnet die Fotografin ihrem Gegen\u00fcber in dessen vertrauter Umgebung, sp\u00fcrt dem jeweils Besonderen im Alltag nach, sei es beim Aufsichtspersonal der New Yorker MoMA PS1, von Bauarbeitern w\u00e4hrend der Mittagspause oder Metzgern auf einer Laderampe im meat district von Manhattan. Jedem Portr\u00e4t ist anzumerken, dass dem Moment der Aufnahme ein kurzes Gespr\u00e4ch, eine gegenseitige Verst\u00e4ndigung vorausgegangen ist: Diese Bilder sind weder \u00fcberfallartige Schnappsch\u00fcsse noch aufwendige Selbstinszenierungen.<\/p>\n<p>Ursula Kelm l\u00e4sst jedem Gegen\u00fcber genug Spielraum, sich auf sich selber zu besinnen \u2013 statt auf modische Posen zur\u00fcckzugreifen oder mit exaltierten Gesten aufzuwarten. So ger\u00e4t, was in den Anfangszeiten des Mediums in aufwendig gestellten Portr\u00e4t-Sitzungen einseitig vom Fotografen kontrolliert wurde, en passant zum gleichberechtigten Dialog.<\/p>\n<p>Um eine weitere Dimension hat Ursula Kelm ihre Serie mit Doppelportr\u00e4ts erweitert, aufgenommen jeweils 2010 und 2014: Stets ist es ein und dieselbe Person, aber Gesichter und Gesten haben sich in nur vier Jahren ver\u00e4ndert. Die Fotografin hat dem Leben bei der Arbeit zugeschaut.<\/p>\n<p>Ursula Kelm erhielt ihre Ausbildung von 1979 bis 1984 in der Werkstatt f\u00fcr Photographie Berlin-Kreuzberg. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. Ihre Arbeiten befinden sich in wichtigen Sammlungen, u. a. in der Berlinischen Galerie, in der Biblioth\u00e8que Nationale Paris, der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle, im Deutschen Historischen Museum Berlin und im Mus\u00e9e de la Photographie Charleroi.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":946,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-1645","ausstellung","type-ausstellung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung\/1645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung"}],"about":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ausstellung"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}