{"id":1641,"date":"2025-08-03T19:58:58","date_gmt":"2025-08-03T17:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/christel-poll-1914-1992\/"},"modified":"2025-08-03T21:42:03","modified_gmt":"2025-08-03T19:42:03","slug":"christel-poll-1914-1992","status":"publish","type":"ausstellung","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/christel-poll-1914-1992\/","title":{"rendered":"Christel Poll (1914-1992)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gem\u00e4lde, Aquarelle und Mosaiken<\/strong><\/p>\n<p>Zum 100. Geburtstag widmet die Kunststiftung Poll ihrem Gr\u00fcndungsmitglied Christel Poll eine umfangreiche Ausstellung. Die erste Retrospektive der K\u00fcnstlerin wird von einem Katalog mit zahlreichen Bildtafeln und Texten von Gernot Thiele, Jupp Ernst und Gerhard Sch\u00f6n begleitet.<\/p>\n<p><!--more-->Das k\u00fcnstlerische Werk von Christel Poll kn\u00fcpft an die durch die Nationalsozialisten verfemte Klassische Moderne an. Ausgehend von der Malerei ihres Lehrers Georg Schrimpf, einem bedeutenden Vertreter der Neuen Sachlichkeit, beginnt Poll ihre k\u00fcnstlerische Arbeit in den 1930er Jahren mit naturalistischen Zeichnungen, Portr\u00e4tstudien und Stillleben. Unter dem Eindruck ihrer ersten Italienreise 1938 gewinnt die Farbe in ihrer Kunst mehr und mehr an Bedeutung. In den fr\u00fchen 1950er Jahren legt Christel Poll ihre Gem\u00e4lde in fl\u00e4chigen Kompositionen an. Sie bedient sich dabei der christlichen und mythologischen Ikonografie, zeigt aber auch allt\u00e4gliche Szenen aus der durch Religiosit\u00e4t und Arbeit gepr\u00e4gten Lebenswelt S\u00fcditaliens. In den 1960er Jahren l\u00f6sen sich die monochromen Farbfl\u00e4chen zugunsten eines neoimpressionistischen Sp\u00e4tstils auf und die Landschaft entwickelt sich zum wichtigsten Sujet ihrer Malerei. Seit den 1950er Jahren arbeitet Christel Poll auch als Glas- und Mosaikk\u00fcnstlerin mit eigener Werkstatt.<\/p>\n<p>Christel Poll, geboren 1914 in Bielefeld, studierte von 1934 bis 1935 an der Werkkunstschule Bielefeld und von 1935 bis 1938 an der Kunsthochschule Berlin. Von 1935 bis 1945 teilte sie sich ein Atelier mit ihrem Bruder Hermann Poll in Berlin-Grunewald. 1947 erhielt sie einen Lehrauftrag an der P\u00e4dagogischen Hochschule Paderborn, dem 1957 der Ruf zur Professorin folgte. Poll war Mitglied der K\u00fcnstlergruppe Junger Westen und des Westdeutschen K\u00fcnstlerbundes. Der Nachlass von Christel Poll befindet sich in der Kunststiftung Poll.<\/p>\n<p>Zur Ausstellung sind ein <a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/category\/publikationen\/monografien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katalog<\/a> zum Preis von 25 Euro sowie ein <a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Faltblatt-Christel-Poll-1914-1992_Im-Licht-des-S\u00fcdens1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faltblatt<\/a> erschienen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":928,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-1641","ausstellung","type-ausstellung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung\/1641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung"}],"about":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ausstellung"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}