{"id":1640,"date":"2025-08-03T19:58:58","date_gmt":"2025-08-03T17:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/mari-mahr\/"},"modified":"2025-08-03T21:41:01","modified_gmt":"2025-08-03T19:41:01","slug":"mari-mahr","status":"publish","type":"ausstellung","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/mari-mahr\/","title":{"rendered":"Mari Mahr"},"content":{"rendered":"<p>im Rahmen des Monats der Fotografie<\/p>\n<h4>Er\u00f6ffnung: Freitag, 24. Oktober, 18-21 Uhr<\/h4>\n<h4>Die K\u00fcnstlerin ist anwesend.<\/h4>\n<h4>Einf\u00fchrung gegen 19 Uhr: Zelda Cheatle<\/h4>\n<p>&#8222;One of the very great artists of recent years.&#8220; The Financial Times<\/p>\n<p>Die 1941 in Santiago de Chile geborene und in Ungarn aufgewachsene Fotografin Mari Mahr blickt auf eine eindrucksvolle Karriere von \u00fcber 40 Jahren zur\u00fcck. Die Galerie der Kunststiftung Poll zeigt w\u00e4hrend des Monats der Fotografie die erste Retrospektive von Mari Mahr in Berlin.<\/p>\n<p><!--more-->Das zentrale Thema in Mahrs Arbeit ist \u2013 gepr\u00e4gt durch die eigene Lebensgeschichte \u2013 die Reflexion der Konsequenzen von Migration und politischen Unruhen. Mahrs Eltern flohen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aus Europa nach Chile, sie selbst verlor sp\u00e4ter ihre Heimat, als es die Familie zur\u00fcck nach Ungarn zog.<\/p>\n<p>In poetischen Assemblagen und inszenierten Stillleben, die auch als intime Unterhaltung der K\u00fcnstlerin mit geliebten Familienmitgliedern oder bewunderten Pers\u00f6nlichkeiten zu verstehen sind, setzt sich Mari Mahr mit den existenziellen K\u00e4mpfen, Entscheidungen und Lebenswegen ihrer Angeh\u00f6rigen auseinander: In der Serie Life Chances berichtet sie \u00fcber die erzwungene Emigration ihrer Familie, die nur so der Verfolgung durch die Nationalsozialisten entgehen konnte. In The Dreamer\u2018s Birthday setzt sie sich mit dem Idealismus ihrer Mutter als \u00fcberzeugter Sozialistin im Spiegel politischer Flucht auseinander. Die Serie New Places, New Codes \u2013 tales of an Expatriate wiederum behandelt den sozialen Neubeginn in einem fremden Land.<\/p>\n<p>Mari Mahrs Arbeiten befinden sich in namhaften \u00f6ffentlichen Sammlungen, u. a. im Victoria and Albert Museum in London, The British Council, der Bibliotheque Nationale in Paris, im Tokyo Museum of Photography, der National Gallery of Australia in Canberra, der National Gallery of Scotland in Edinburgh und dem National Museum of Photography in Ungarn. Im Jahr 1989 erhielt sie den Fox Talbot Award des National Museums of Photography, Film and Television. Mari Mahr lebt und arbeitet in London und Berlin.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1011,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-1640","ausstellung","type-ausstellung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung\/1640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung"}],"about":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ausstellung"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}