{"id":1621,"date":"2025-08-03T19:58:57","date_gmt":"2025-08-03T17:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/gabriele-mucchi\/"},"modified":"2025-11-30T20:34:52","modified_gmt":"2025-11-30T19:34:52","slug":"gabriele-mucchi","status":"publish","type":"ausstellung","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/gabriele-mucchi\/","title":{"rendered":"Gabriele Mucchi"},"content":{"rendered":"<p>Ausstellung zum 10. Todestag<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnung: 20. April 2012, 19-21 Uhr<\/p>\n<p>Gabriele Mucchi hat in drei Jahrhunderten gelebt. Vor 10 Jahren, am 10. Mai 2002, ist er in Mailand gestorben und wurde auf dem Berliner Friedhof Friedrichsfelde beigesetzt, dort, wo nicht nur seine K\u00fcnstlerkollegen K\u00e4the Kollwitz und Otto Nagel begraben sind, sondern auch seine erste Frau, die Bildhauerin Genni, Jenny Wiegmann-Mucchi.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es sind die Werke, die von uns bleiben, lautete ein Gru\u00df des K\u00fcnstlers nach Berlin aus Anlass zahlreicher Veranstaltungen zu seinem 100. Geburtstag. Eine kleine Ausstellung in der Galerie der Kunststiftung Poll erinnert jetzt an den vielseitigen uomo filantropo e politico, den Maler, Grafiker, Designer, Fotografen, Hochschullehrer und Buchautor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Das-Bombardement-von-Gorla_1944__72.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3822\" title=\"Das Bombardement von Gorla_1944__72\" src=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/Das-Bombardement-von-Gorla_1944__72.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"178\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bombardement von Gorla, 1944, Tinte auf Papier, 17,5 x 25 cm<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Genni_Produktion-Zanotta_mit-Rahmen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2758\" title=\"Genni_Produktion Zanotta_mit Rahmen\" src=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Genni_Produktion-Zanotta_mit-Rahmen-263x300.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Chaiselongue, 1935-42, Stahlrohr, Kissen auf Spiralfedern, Lederbez\u00fcge, Wohnhaus in Mailand, Via Marcora 11, 1935\/36<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht das Gem\u00e4lde \u201eDas Bombardement von Gorla\u201d aus dem Jahr 1951 mit Skizzen, Vorzeichnungen und Aquarellen hierzu. Dieses Bild war 1951, ebenso wie die Arbeiten von Guttuso, Rivera oder Siqueiros auf der Internationalen Kunstausstellung der Akademie der K\u00fcnste am Robert-Koch-Platz ausgestellt und bildete f\u00fcr viele damals das Grunderlebnis eines Realismus, der grunds\u00e4tzlicher beeindruckte, als die zu jener Zeit in der DDR propagierte sowjetische Malerei (Ronald Paris). Dieses Werk war damals zugleich das erste Statement des sp\u00e4teren Gastprofessors f\u00fcr Malerei an der Kunsthochschule in Wei\u00dfensee (1956-1961), der viele K\u00fcnstler der DDR in ihrem anfangs verordneten, sp\u00e4ter dann aber kreativ verwendeten k\u00fcnstlerischen Realismus best\u00e4rkte (Uta Baier).Neben den Arbeiten \u00fcber die Opfer bei der Befreiung Italiens, wird eine weitere wichtige Arbeit aus der Sammlung der Akademie der K\u00fcnste zu sehen sein, die 1955 in Berlin entstanden ist: Ingrid Schmidt (Gli amanti berlinesi)\u201d. Fotografien, die zwischen 1937 und 1945 auf der Insel Procida im Golf von Neapel entstanden sind sowie exemplarische Beispiele erinnern an den Fotografen, Architekten, St\u00e4dtebauer und Designer aus Mailand der 20er und 30er Jahre. Mit Plakaten, Fotos, Kritiken und anderen Zeitzeugnissen wird zur\u00fcckgeblickt auf einen Wanderer zwischen den Welten und Fronten eines schwierigen Jahrhunderts &#8211; ein R\u00fcckblick auf einen K\u00fcnstler, der sich immer in einer gro\u00dfen realistischen Tradition europ\u00e4ischer Malerei sah, die er anl\u00e4sslich der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t in der inzwischen ber\u00fchmt gewordenen Vorlesung \u00fcber Caravaggio beschworen hat, der f\u00fcr ihn nicht der letzte Maler der Klassik, sondern der erste Maler der Moderne gewesen ist.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":967,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-1621","ausstellung","type-ausstellung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung\/1621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung"}],"about":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ausstellung"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}