{"id":1620,"date":"2025-08-03T19:58:57","date_gmt":"2025-08-03T17:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/der-grundskeptische-blick\/"},"modified":"2025-11-30T20:34:00","modified_gmt":"2025-11-30T19:34:00","slug":"der-grundskeptische-blick","status":"publish","type":"ausstellung","link":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/ausstellung\/der-grundskeptische-blick\/","title":{"rendered":"Der grundskeptische Blick"},"content":{"rendered":"<p>Er\u00f6ffnung: Samstag, 11.2.2012, 17-19 Uhr<\/p>\n<p>Drei Maler, Einzelg\u00e4nger, die sich aufgrund k\u00fcnstlerischer Verwandtschaft und geistiger N\u00e4he gefunden haben: Grunds\u00e4tzliche Schroffheit gegen\u00fcber der Malerei, gegen\u00fcber dem Betrachter und gegen\u00fcber sich selbst. Die Gefallsucht ist \u00fcberwunden, sodass der grundskeptische Blick des unbeirrt arbeitenden Einzelg\u00e4ngers die einzige Verbindlichkeit darstellt. Daraus resultieren auch eine innere Freiheit und eine gewisse Trotzhaltung. Deutliche Gemeinsamkeit findet sich in zwei Grundkonstanten, die durch alle Zeiten immer wieder f\u00fcr Nachhaltigkeit in der Bildenden Kunst stehen: Inhalt und Gegenst\u00e4ndlichkeit.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/baby_bayern03_klein_72_Rand1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3836\" title=\"baby_bayern03_klein_72_Rand\" src=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/baby_bayern03_klein_72_Rand1.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"242\" \/><\/a><\/p>\n<p>Heiko Matting: Plateau der Hoffnung\/ Bayern 2007\/ Kinder der Zukunft 2, 2009, Mischtechnik auf M\u00f6belverbundwerkstoff, 58 x 58 cm<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/texas-80x60-olio-e-resina-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2767\" title=\"texas-80x60-olio-e-resina-\" src=\"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/texas-80x60-olio-e-resina--223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Antonello Bulgini: Texas, 2008, \u00d6l auf Harz und Holz, 80 x 60 cm<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201cAllem avantgardistischen Eifer zum Trotz zeigt sich deutlich, dass tiefe Empfindung und gro\u00dfe Universalit\u00e4t durchaus mit klarer Gegenst\u00e4ndlichkeit und inhaltlichem Bezug korrespondieren und noch Jahrhunderte danach rezipiert werden k\u00f6nnen, ohne dass seitenlange Erkl\u00e4rungen beigegeben werden m\u00fcssen. Voraussetzung daf\u00fcr ist allein die individuelle k\u00fcnstlerische Spiritualit\u00e4t und Poetik, die auch und gerade im Konkreten das immer G\u00fcltige, das Allgemeine zu formulieren vermag. Hier findet sich bei allen dreien wenig Coolness, eher bekennen die Maler einen Grundschmerz an der Welt, der, gleichwohl ohne Frage und aus vielen Gr\u00fcnden angezeigt, sich mit der leichtlebigen Attit\u00fcde des aktuellen Kunstbetriebs nicht gemeinmachen mag\u201d. (Heiko Matting)<\/p>\n<p>Diese Ausstellung, schon seit einiger Zeit konzipiert, ist als Ansto\u00df gedacht, eine Art abstract, um das Projekt in den n\u00e4chsten beiden Jahren in einem gr\u00f6\u00dferen Rahmen in Prag, Rom und Berlin zeigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Antonello Bulgini<\/strong><\/p>\n<p>Tier, Mensch, Pflanze \u2013 alles, was Bulgini zu seinem Leibwesen macht \u2013 formuliert er als Szenario zwischen Bewusstem und Unbewusstem in einer chaotischen Welt, die sich schon lange nicht mehr auf einem Blick zu erkennen gibt.<\/p>\n<p>Geb. 1960 in Taranto (Italien)<\/p>\n<p>1999-2004 Studium der Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste M\u00fcnchen, Klasse Prof. Axel Kasseb\u00f6hmer, Klasse Prof. Sean Scully<\/p>\n<p>2004 Diplom, Akademie der Bildenden K\u00fcnste, M\u00fcnchen<\/p>\n<p>2004-2005 Meistersch\u00fcler bei Prof. Sean Scully, ebd.<\/p>\n<p>2011 in Rom gestorben<\/p>\n<p><strong>Lubomir Typlt<\/strong><\/p>\n<p>Typlt fixiert den \u201cAugenblick der Erkenntnis\u201d auf unterschiedliche Weise. Eine radikale L\u00f6sung besteht in der extremen Zuspitzung der Farbgebung und der Vervielf\u00e4ltigung des Motivs, dem Klonen der anonymen Figur in einem Raster, bei dem sich dieselbe Geste, dieselbe Handlung wiederholt.<\/p>\n<p>geb. 1975, Jilemnice, CZ<\/p>\n<p>1989\u20131993 V\u00e1clav Hollars Schule der bildenden Kunst in Prag<\/p>\n<p>1993\u20131997 Hochschule der angewandten Kunst in Prag (V\u0160UP) bei Prof. Ji\u0159\u00ed \u0160alamoun<\/p>\n<p>1997\u20132001 Fakult\u00e4t der freien K\u00fcnste in Br\u00fcnn (FaVU) bei Prof. Ji\u0159\u00ed Na\u010deradsk\u00fd<\/p>\n<p>1998\u20131999 Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. Markus L\u00fcpertz<\/p>\n<p>2000\u20132002 Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. Gerhard Merz<\/p>\n<p>2002\u20132005 Kunstakademie D\u00fcsseldorf bei Prof. A. R. Penck, Meistersch\u00fcler<\/p>\n<p><strong>Heiko Matting<\/strong><\/p>\n<p>Matting arbeitet aus dem Ged\u00e4chtnis, er erlaubt sich keine Fotos, keine optischen Hilfsmittel und auch keine Modelle. Er ist \u00fcberzeugt, dass er selbst durch die ausschlie\u00dfliche Besinnung auf k\u00fcnstlerische Vorstellungskraft jene Eindringlichkeit und Individualit\u00e4t schaffen kann, die er von guter Malerei erwartet.<\/p>\n<p>geb. 1965 in Dahme\/Mark<\/p>\n<p>1983 &#8211; 86 Lehrerstudium Kunsterziehung\/ Deutsch an der Humboldt- Universit\u00e4t Berlin<\/p>\n<p>1987\/88 Lagerarbeiter, Brieftr\u00e4ger<\/p>\n<p>1988 &#8211; 1989 Grenztruppen der DDR, Th\u00fcringen<\/p>\n<p>1990\/91 Brieftr\u00e4ger<\/p>\n<p>1991\/92 Erziehungsurlaub<\/p>\n<p>1992 Reimmatrikulation an der Humboldt- Universit\u00e4t Berlin<\/p>\n<p>1993 &#8211; 97 HdK Berlin, Malerei bei Wolfgang Petrick, Meistersch\u00fcler<\/p>\n<p>seitdem freischaffend in Berlin<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":908,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-1620","ausstellung","type-ausstellung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung\/1620","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/ausstellung"}],"about":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ausstellung"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/poll-berlin.de\/Stiftung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1620"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}