Oskar Manigk

Bilder und Zeichnungen

27. Oktober 2007 – 5. Januar 2008

Oskar Manigk (*1934), seit Jahrzehnten in Berlin und Ückeritz tätig, ist ein autarker Künstler, der sich in seinem Schaffen die Unabhängigkeit von äußerer Meinung und Wertung stets bewahrt hat. Er vertraut seinem Inneren, folgt seinen Sinnen, und so entstehen Bilder, die durch ihre ungeheure Kraft und Ausstrahlung aus dem Rahmen hinaus zu wachsen scheinen.

Das Malen ist Manigks tägliche Arbeit, und so entstand über Jahrzehnte ein sehr umfangreiches Werk, das sich teilweise in Serien an verschiedensten Themen reibt, die Manigk oft zufällig in seinem Alltag findet. Schwer sind Vorbilder auszumachen, zu lange hat Manigk unbeobachtet und der Gesellschaft freiwillig entsagend sein Oeuvre kreiert. Seine Zurückhaltung gegenüber gesellschaftlichen Zwängen war es auch, die ihm eine längst fällige, öffentliche Anerkennung bisher weitestgehend versagte. Die unangepassten Arbeiten Manigks gliedern sich in zwei Werkkomplexe: gegenständlich figurativ von ungeheurer Energie und Ursprünglichkeit durchsetzte Bilder und abstrakt ästhetische, sehr sensibel daherkommende Kompositionen. Das Multitalent Manigk ist auch Schreiber, der eine gewisse Ironie nie verhehlen konnte und aktiver Protagonist der Mail-Art-Bewegung der DDR war.

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