L.M. Wintersberger

Back in Berlin 1992-2003

12. Mai – 28. Juni 2003

1989 präsentierte Lambert-Maria Wintersberger in der Galerie Eva Poll unter dem Titel: “Amerikanisches Tagebuch”, Eindrücke seines soeben abgeschlossenen einjährigen USA Aufenthaltes. In seiner letzten Einzelausstellung 1995/1996 zeigten wir die “Feuersalamander-Bilder”.

Schon 1964 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Selbsthilfegruppe Großgörschen, und somit zu den Künstlern, die mit der Galerie von Beginn an eng verbunden sind.

Begonnen mit den sogenannten “Verletzungen” und “Sprengungen” der 60er und 70er Jahre ist das umfangreiche Werk des 1941 in München geborenen Künstlers durch eine Reihe von Brüchen und künstlerischen Neuanfängen gekennzeichnet. Sich keinem Stil unterordnen, gehörte zu Wintersbergers Prämissen. Mit der aktuellen Ausstellung „Back in Berlin” zeigen wir einen Ausschnitt aus verschie-denen Werkphasen, die zwischen 1992 und 2003 entstanden sind.

Landschaften, Akte und Selbstporträts wurden zur Grundlage vieler expressiv gestalteter Bilder. Längere Reisen nach Martinique und Hawaii führten zu Bilderzyklen mit melancholischen und zum Teil animistisch anmutenden Landschaftsmetamorphosen. Mischwesen, Masken und Landschaften zeugen von Wintersbergers gelungener Kombination von Naturanschauung und Imagination.

Andere Zyklen zeigen in großer Variationsbreite die Maginotlinie (1996) oder jüngeren Datums das Matterhorn (2002). Andere widmen sich vorwiegend einer bestimmten Farbe, wie z.B. Blau oder die Serie „Bleu-blanc-rouge”, den französischen Nationalfarben.

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