Biografie
1932

geboren in Leverkusen

1945

nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Rückkehr nach Köln

1950-53

Lehre als Fotolithograf

1954

Studium der Freien Malerei und der experimentellen Typografie an der WerkkunstschuleWuppertal, Entstehung des Konzeptes der „Dé-coll/age“

1955-56

Studium der Malerei, Grafik und Anatomie an der Ècole National Supérieure des Beaux Arts, Paris

1957

Kunstakademie Düsseldorf

1958

unter Vostells Beteiligung erstes europäische Happening in Paris realisiert, erste Reise in die spanische Extremadura

1959

Rückkehr nach Paris und Köln, Entstehung der ersten elektronischen „Tv-dé-coll/agen“,     Gründung des Vostell-Archivs

1960

Mitbegründer der Fluxus-Bewegung

1961

definiert die Prämisse seiner Kunstauffassung: „Kunst ist Leben. Leben ist Kunst.“

1962

Gründung der Zeitschrift „dé-coll/age – Bulletin aktueller Ideen, lernt Joseph Beuys kennen, wirkt bei der Planung des Festum Fluxorum in Wiesbaden

1963/64

Reisen nach New York, Methode der Übertragung von Fotografie auf emulsionierte Leinwand

1968

Gründung des Labor e.V., in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mauricio Kagel

ab 1970

Entstehung vieler Werke und Realisierung zahlreicher Happenings

1972

Mitbegründer der ersten Videothek in Deutschland im Neuen Berliner Kunstverein

1974

Gründung des Museum für den Kunstbegriff der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, Nähe Malpartida, Spanien, Fertigstellung 1993

seit 1977

Gastdozent an der Gesamthochschule Essen, arbeitet in Mailand, Barcelona, Paris, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

1982

erhält den Pablo-Iglesias-Kulturpreis, Madrid

1983

Reise nach Buenos Aires, Begegnung mit Jorge Luis Borges und Jorge Glusberg

1984/85

Gastprofessur an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst, Salzburg

1990

Erhalt der „Medaille de Paris“

1992

Erhalt des Professoren-Titels vom Berliner Kultursenator

1993

Ernennung zum Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaft und Kunst in Salzburg

1994

Verstaatlichung und Wiedereröffnung des Museum Vostell Malpartida durch die Landesregierung Extremadura

1997

Verleihung des Hannah-Höch-Preises

1998

am 3. April in Berlin gestorben