Christine Jackob-Marks

Erd-Wandlungen

27. August – 25. September 2001

Nach der letzten Einzelausstellung in der Galerie Eva Poll 1997/98 zeigen wir unter dem Titel “Erd-Wandlungen” die neue Werkreihe von Christine Jackob-Marks.

„Die Kraft der Natur” ist es, die immer wieder eine besondere Faszination auf Jackob-Marks ausübt; eine Kraft, die es schafft, sich allen Zerstörungsversuchen des Menschen zu widersetzen. Schon in früheren Bildzyklen setzte sich Jackob-Marks mit bedrohten Naturräumen und Ökosystemen auseinander.

In ihren aktuellen Arbeiten zeigt sie Landschaften im weitesten Sinne. Inspiration gab der Braunkohleabbau in der Nähe von Hoyerswerda am Lausitzring. In ihren Darstellungen zeigt die Künstlerin Wucht und Größe einer vom Menschen veränderten Umgebung, indem sie riesige Gesteinswände, aufgeschüttete Erdmassen und tiefe Kraterschluchten zu einem beinahe abstrakt wirkenden Bildgefüge komponiert. Aber nicht die Zerstörung wird sichtbar, sondern es entstanden beeindruckende Bilder über die Revitalisierung einer durch den Menschen stark beeinträchtigten Landschaft.

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